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Buddhismus

4. Der Daseinskreislauf

Der Daseinskreislauf begründet im Buddhismus den Glauben an die Wiedergeburt.
Er setzt sich immer weiter fort, hat keinen Anfang und keine Ende, es sei denn, man erreicht Nirvana (s. Meditation), dann hat er ein Ende.

Ein Lebewesen wird geboren. Das ist eine Station des Daseinskreislaufs. Es lebt und irgendwann stirbt es. Danach kommt die Phase des Todes. Es ist hier in einer Art "Zwischenstation" und wartet darauf, wiedergeboren zu werden. Dieser Zustand dauert mindestens 7, maximal 7x7 Tage. Ob die Tage nach der Zeitrechnung der Welt des vorherigen oder des eintretenden Lebens gerechnet werden, ist unbekannt. Das Wesen sieht nun den Geschlechtsakt seiner Eltern, bei dem es entsteht. Im Moment der Befruchtung tritt die Seele in den Körper ein und der Daseinskreislauf beginnt von Neuem.

Auf welcher Welt man wiedergeboren wird, ist rein zufällig. Buddhisten glauben, dass es außer unserer noch unendlich viele andere Welten wie unsere gibt.
Das Universum ist unendlich groß, wieso also nicht auch unendlich viele Welten wie unsere?

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Vivianne
   
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