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Einleitung | Herkunft | Gautama Buddha | Daseinskreislauf | Karma | Meditation | Altruismus | Der Feind als Freund | buddhistischer Weg in der tibetischen Tradition | Totenkulte | eigene Erfahrungen | Buch- und Filmempfehlungen Buddhismus5. Karma Karma sind grob gesagt die Ergebnisse aller Taten, die wir im Leben vollbringen.
Eine Fliege nervt mal wieder tierisch, wie es diese Wesen nun mal so
an sich haben. Diese Einteilung zählt allerdings nicht nur für tatsächlich Ausgeführtes, auch Gedanken werden so bewertet. Wer nun am Lebensende zu viel negatives Karma angehäuft hat, der wird als ein niederes Wesen - als Tier - wiedergeboren werden. Je mehr positives Karma man hat, desto höher steigt man bei der Wiedergeburt. Angefangen bei den niedersten Tieren über sozial und geistig höher gestellte Wesen, bis hin zum Menschen und zu körperlosen Wesen (Geistern) kann man so ziemlich als alles wiedergeboren werden - je nach Karma. Darin begründet sich auch, dass Buddhisten grundsätzlich Vegetarier sind. Zur Verdeutlichung sagt man, dass jedes Lebewesen, dass man sieht, in einem vorherigen Leben deine Mutter oder dein Vater gewesen sein kann - und würdest du deine Eltern verspeisen? Entsprechend ist es mit Gewaltanwendung. Der Buddhismus verpönt jedwede Art von Gewalt, sei es körperliche oder seelische. Nichtmal zur Verteidigung ist Gewalt im Normalfall erlaubt. Der Buddhismus ist wohl die einzige Weltreligion, in deren Namen noch kein Krieg geführt wurde. Das Wort "niedere" ist hier nicht abwertend gemeint, jedes
Wesen hat natürlich dieselbe Lebensberechtigung, aber von der geistigen
und sozialen Stufe ist hier eine Enteilung getroffen worden. Vivianne
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