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Diese unscheinbare Pflanze birgt grosse Kräfte. Ein einziges kleines
Blatt beschleunigt die Verrottung eines Schubkarrens voll rohen Komposts.
Wurzelausscheidungen der Schafgarbe lassen Nachbarpflanzen widerstandsfähig
gegen Krankheit werden. Heilwirkungen anderer Kräuter werden durch
Schafgarbe verstärkt. Auch Schafgarbe selbst wirkt heilend. Schafgarbenstengel
galten lange als heilig. Druiden sagten damit das Wetter voraus.
Anbau
Standort: Sonnig. Verträgt leichten Schatten.
Boden: Mässig fett und feucht.
Vermehrung: Durch Aussaat oder Teilen wuchemder Wurzeln im Frühjahr
oder Herbst.
Pflege: Ausdünnen oder 30 cm auseinander setzen.
Ernte: Blätter und Blüten im Spätsommer ernten.
Aufbewahrung: Blätter und Blüten trocknen.
Verwendung
Küche: Blatt: Die leicht bitteren, pfeffrigen jungen Blätter
fein hacken und zu Salat oder Weichkäse geben. Für Garnituren.
Haushalt: Ganze Pflanze: Verhilft Nachbarpflanzen zu grösserem
Widerstand gegen Krankheit und verstärkt ihren Duft und Geschmack.
Blatt: Man kann mit einem einzigen, feingehackten Blatt die Verrottung
eines Schubkarrens voll Komposts beschleunigen.
Kosmetik: Blüte Aufgebrühte frische Blüten ergeben
ein Gesichtsdampfbad und eine tonische Lotion. Tee als Grundlage für
Gesichtspackung gegen fette Haut verwenden oder in Entspannungsbad. Blatt
Frische Blätter auf Rasierschnitte pressen.
Gesundheit: Blatt Frisches Blatt kauen gegen Zahnweh.
tuula
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