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Lexikon

E

Edda
Name zweier altnordischer Sammlungen von Sagen, Liedern und Sprüchen.
Die ältere Edda enthält 30 Lieder aus dem 9.-11. Jahrhundert, die Themen der nordischen Mythologie behandeln. Verfasser ist wahrscheinlich der isländische Priester Sämund Sigfusson (gestorben 1131).
Die jüngere Edda ist ein Lehrbuch für junge Dichter (Skalden), denen Kenntnisse der Dichtkunst (Versarten etc.) vermittelt werden sollen.
Als Autor wird der Isländer Snorri Sturluson (um 1230) vermutet.

Elemente
Das Wort Element wird hier nicht im Sinne chemischer Elemente verwendet, vielmehr vereinigen die klassischen Elemente jeweils bestimmte Qalitäten und Eigenschaften. Es gibt fünf klassische Elemente. Luft, Feuer, Wasser und Erde. Die Geister dieser Elemente werde oft angerufen, um Schutzkreise zu bilden, aber auch zu anderen Zwecken.

Energie
Energie ist es, was das Universum zusammenhält, was alles Leben ermöglicht, was jedem chemischen und biologischen Vorgang zugrunde liegt. Beschreitest du den magischen Weg, so beschreitest du den Weg der Energie. Denn Magie ist nichts anderes als Beeinflussung von Energie und das Lenken derselben in eine gewünschte Richtung.

Erde
Eines der klassischen fünf Elemente. Die Geister dieses Elementes werden gerne bei Fruchtbarkeits-Ritualen angerufen. Zur Opferung wird meist Getreide entweder verbrannt oder (besser) vergraben. Der Erde ist das Symbol der Scheiben zugeordnet.

Erdreligion
Eine Religion, die die untrennbare Verbundenheit von Geist und Materie betont. Es wird eine persönliche spirituelle Erfahrung als Erfüllung der materiellen Welt gesucht. Die Erdreligion legt all ihren Anhängern ans Herz in Harmonie mit der Erde und allen lebenden Wesen zu leben.

Erdstrahlen
Strahlungen aus der Erde können Krankheiten auslösen. Es genügt oft schon bei Schlafstörungen das Bett aus dem Bereich von Strahlungsschnittpunkten zu entfernen, um die Gesundheitsstörungen verschwinden zu lassen. Mit Rute und Pendel kann man feststellen, wo diese Erdstrahlen verlaufen und die Schnittpunkte liegen.

Esbat
Eine weniger wichtige Zusammenkunft des Coven, die gewöhnlich bei Vollmond oder Neumond abgehalten wird. (Abgeleitet aus dem französischen: s'ebattre = sich amüsieren)

Esoterik
Seit der Antike das nur einem "inneren" Kreis von Eingeweihten zugängliche und verständliche religiöse Geheimwissen (Arkanum) mit besonderen Riten, z. B. die Mysterienreligionen, die Gnosis und der Hermetismus, wohingegen dieses einem "äusseren" Kreis verschlossen bleibt. Insbesondere seit Ende der 1970er Jahre ist Esoterik eine Sammelbezeichnung für verschiedene weltanschauliche Bewegungen, wie z. B. Okkultismus oder New Age, deren Anhänger sich in Kleingruppen, Zirkeln, Seminaren treffen, um durch Schulung von Intuition und Meditation, die im Kosmos und im Menschen wirkenden verborgenen, spirituellen Kräfte und Zusammenhänge, die der normalen Erfahrung unzugänglich sind, "übersinnlich" zu erfassen und zur höheren Einheit mit dem kosmischen Selbst zu gelangen. Mensch und Natur werden als Formen derselben alleinen Lebenskraft gesehen. Esoterische Wissenschaften sind Astrologie, Theosophie, Kabbalistik und Parapsychologie. Praxisbezogene Strömungen sind u. a. Meditation, Joga, Reiki, schamanistische Rituale, alternatives Heilen mit Klängen, Farben (Farbtherapie), Düften und vielfältige Formen der Arbeit mit dem menschlichen Energiefeld (Aura). Pendeln (Pendel), Kartenlegen, der Umgang mit divinatorischen Mitteln (I-Ging, Runen) werden ebenso dazugerechnet wie das Erforschen der Erde, ihrer Kraftlinien und -orte (Geomantie).

ESP
Abkürzung für englisch extra-sensory-perception, aussersinnliche Wahrnehmung.

Exorzismus
griechisch, "Beschwörung", die Bannung böser Mächte durch krafthaltige Worte und religiöse Handlungen sowohl an Personen wie an Sachen.

Externsteine
eine Gruppe von 13 freistehenden Sandsteinfelsen (bis 38 m hoch) im südöstlichen Teutoburger Wald in der Nähe von Detmold, Westfalen. Es wird angenommen, dass die Steingruppe bereits mehr als 100 000 Jahre kultisch genutzt wird.

 
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