|
A B C
D E F G
H I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X Y
Z
Lexikon
I
I Ging, Buch der Wandlungen
Ein chinesisches Wahrsagebuch, das angeblich von Kaiser Fuchi (um 2950
v. Chr.) verfasst wurde. Grundlage bildet die Polarität der beiden
Prinzipien Yin (weiblich) und Yang (männlich), aus deren Zusammenwirken
alle Dinge entstehen und auch das Wesen des Menschen erklärt werden
kann.
Jung erkannte die Verbindung des I-Ging zu den Archetypen und die Möglichkeit,
auf diese Weise einen Zugang zum kollektiven Unbewussten zu finden.
Yin wird durch eine unterbrochene und Yang durch eine durchgezogene Linie
dargestellt.
Inkarnation, Eingehen in das Fleisch
Bezeichnung für die Menschwerdung Gottes.
Sowohl in den primitiven Religionen der Naturvölker als auch in den
Hochreligionen findet sich die Vorstellung, dass die Könige, Religionsgründer
und Helden Inkarnationen eines Gottes sind.
Im Hinduismus, der solche Inkarnationen als Avatar bezeichnet, sind verschiedene
Götter und Menschen Inkarnationen Vishnus.
Der Buddhismus und der Lamaismus lehren, dass bedeutende Persönlichkeiten
Inkarnationen Buddhas und der Bodhisattvas sind.
Zentrales Thema des Christentums ist die Menschwerdung Christi.
Die moderne Esoterik versteht in Anlehnung an den Karmagedanken des Hinduismus
(Brahmanismus) unter Inkarnation das jetzige Leben, das eine Folge der
Taten in den früheren Leben ist.
|