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Lexikon

P

Paganismus, Heidentum, Neu-Heidentum
Paganismus ist das gleiche Wort im Englischen, wird aber teilweise lieber gebraucht, da das Wort nicht so vorbelastet ist wie Heidentum. Andere benutzen Paganismus, weil sie nicht ein christliches Vokabular zur Bezeichnung ihrer Religion nehmen wollen. Dieser Begriff ist abgeleitet von dem lateinischen Wort "paganus" = Landbewohner. Später wurde es von städtischen Christen als Neckerei für Landleute benutzt, die noch immer an ihren alten Göttern festhielten. Heutzutage wird in England das Wort "Pagan" und im Deutschen das niederländisch/deutsche Wort "Heiden" als Bezeichnung für die Anhänger einer Erdreligion benutzt.
Neo-Paganismus oder Neoheidentum: Sammelbegriff für die modernen Erdreligionen. Die praktischen Elemente stammen aus dem vorchristlichen Heidentum, oft mit Elementen von zeitgenössischen Theologien durchsetzt.

Panentheismus, All-in-Gott-Lehre
Eine religions-philosphische Lehre, die den Pantheismus und Theismus vereinigen will. Zwar ruht das Weltall in Gott, und die ganze Welt ist eine Erscheinungsweise Gottes, aber Gott ist nicht in allem.

Pantheismus, Allgottlehre
Der unpersönlich aufgefasste Gott wird mit dem Weltall gleichgesetzt und ist dessen lebendes Prinzip. Hieraus folgt, dass Gott und die lebende Natur eins sind (naturalistischer Pantheismus). Der schon in der antiken Philosophie von Xenophanes (570-480) und Aristoteles (384-322 v. Chr.) benutzte Begriff wurde von dem englischen Philosophen Toland durch sein Buch Pantheisticon (1720, deutsche Übersetzung 1897) in die neuzeitliche Geistesgeschichte eingeführt.

Parapsychologie
ein Seitenzweig der Psychologie, der sich mit ausserhalb unserer Sinneswahrnehmung auftretenden Phänomenen wie Telepathie, Hellsehen, Gedankenlesen, Materialisationen und Kontakten zur Geisteswelt befasst. Die erste wissenschaftliche Untersuchung wurde 1876 mit der Gründung der "Society for psychological research" in London eingeleitet; inzwischen gibt es Lehrstühle für Parapsychologie an mehreren Universitäten, in Deutschland seit 1954 in Freiburg im Breisgau. H. Bender gründete dort auch ein "Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene".

Pendel, Schwingkörper
Ein an einem Faden hängender Körper aus Metall oder Edelstein.
Durch die Schwingungen werden in der Radiästhesie reale Dinge wie Wasser und Erzadern (physikalisches Pendeln) und Sachverhalte wie z. B. Krankheiten ermittelt (mentales Pendeln). Die erste Erwähnung des Pendels findet sich schon bei dem römischen Schriftsteller Ammianus Marcellinus (330-390 nach Christus).

Pentagramm
auch Drudenfuss genannt, symbolisiert den fünffachen Weg. Es ist ein altes Schutzsymbol und stellt das Element Erde dar.

Prana
Das Sanskritwort für Atem. Gemeint ist die Lebenskraft, Lebensenergie, kosmische Kraft im Herzen des Menschen. Nach dessen Tod wird sie wieder zur kosmischen Energie.

Psi
Sammelbezeichnung für alle paranormalen Phänomene und Fähigkeiten, die nicht auf physikalische Ursachen zurückgeführt werden können.

Psychometrie
Die Aura des Menschen wird vielerorts als Wissensspeicher angesehen. Gegenstände die lange Zeit in der Nähe eines Meschen waren, nehmen Teile dieser Erinnerung auf. Psychometrie nennt man nun die Fähigkeit, diesen Speicher anzuzapfen und die Bilder, die dort enthalten sind, vor dem inneren Auge sichtbar zu machen.

Pyromantie
Weissagung aus Flammen oder Feuer.

 
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