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Lexikon

R

Räucherschale
wird zum Räuchern verwendet.

Reiki
Japanisch: universelle Lebenskraft, eine alte japanische Heilkunst, die von Mikao Usui im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Reiki versucht, durch Händeauflegen eine "universale Lebensenergie" für heilende Zwecke auf Körper, Seele und Geist einzusetzen.

Reinkarnation, Wiederzufleischwerden
Bezeichnung für die Wiedergeburt oder Seelenwanderung, d.h. für die Vorstellung, dass der Mensch nach seinem Tod in eine neue Existenz eintritt.
Oft ist damit auch der Glaube verbunden, dass gute Taten zu "guten" Wiedergeburtsformen führen, während schlechtes Handeln zu entsprechend leidvollen Seinsformen führt.
Zu den möglichen Wiedergeburtsformen gehören auch Tiere, Pflanzen, aber auch Höllenwesen und Götter.
Jeder Mensch hat die Reinkarnation schon unzählige Male erlebt.
Diesem Kreislauf (skrt.: samsara) von Geburt und Vergehen zu entrinnen, ist das Ziel aller Weltreligionen Asiens (Hinduismus, Buddhismus).
Ähnliche Vorstellungen finden sich auch bei den Ägyptern (ägyptisches Totenbuch), bei den Pythagoräern und bei Naturvölkern.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen der Reinkarnation:
1. Seelenwanderung. Jedes Wesen hat eine Seele, die bei der Wiedergeburt in einen neuen Körper eintritt. Im Buddhismus ist die Wiedergeburt dagegen nicht an eine Seele gebunden (Atman).
2. Die wandernde Personalität - nicht Person, da der Buddhismus kein Ich (Atman) kennt - ist ein aus Elementen zusammengesetztes Wesen, das ständigen Veränderungen unterliegt.
Der Gedanke der Reinkarnation war auch dem frühchristlichen Denken nicht fremd.
Origenes von Alexandrien (185-254 n. Chr.) lehrte, dass die Seele schon vor der Entstehung der materiellen Welt vorhanden war.
Der Sinn des Lebens besteht für ihn darin, dass sich die Seele durch viele Inkarnationen läutert und veredelt, damit sie wieder in die Gemeinschaft Gottes gelangen kann. Als Grundlage dient ihm die Bibelstelle Kor. 1, 15, 36 des NT.

Runen
18, später 24 Schriftzeichen der germanischen Völker (3. Jahrhundert nach Christus), die im Ostseeraum und Skandinavien gefunden wurden.
Man vermutet, dass es sich ursprünglich um magische Zeichen handelte, die als Lose bei der Zukunftsdeutung benutzt wurden.
In der modernen Esoterik werden die Runen im Zusammenhang mit anderen Wahrsagesystemen wie z.B. dem Tarot betrachtet. Runen*
germanische Schriftzeichen, ursprünglich in Holz geritzt, später auch in Stein, Elfenbein u. ä. geschnitten, fast nur für Inschriften und dgl. benutzt, erst in später Zeit und nur in Skandinavien auch zur Abfassung von Handschriften verwendet. Vermutlich in den Jahrhunderten v. Chr. nach dem Muster südeuropäisch-nordalpiner Alphabete gebildet; zunächst zu einem Alphabet von 24 Zeichen entwickelt (gemeingermanische Runen, nach den ersten sechs Buchstabenzeichen Futhark genannt), später durch friesischen Einfluß und in England zu 28 Zeichen erweitert (angelsächsische Runen), in Skandinavien durch Vereinfachung auf 16 Zeichen verkürzt (skandinavische Runen).
Runensteinfund in Oklahoma

 
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