| Grundlagen des Räucherns | Räucherutensilien | Räucherwerk | Mischungen | Lexikon Einführung in die RäucherkunstAm Anfang war das Feuer und der Rauch... Heute kennt man hauptsächlich Räucherstäbchen oder Räucherkegeln. Ebenfalls kennen die Meisten Duftlampen, die mit Wasser und Duftölen gefüllt werden. Die übliche Art aber war von jeher das Verbrennen von Räucherwerk auf glühender Holzkohle. Man benötigt dazu ein feuerfestes Gefäss, welches mit Sand gefüllt wird (einfacher, trockener Vogelsand aus dem Supermarkt reicht völlig). Auf den Sand legt man eine Räucherkohle, entzündet sie und wartet, bis sie vollständig durchgeglüht sind. Nun kann man seine Räuchermischung prisenweise auf die Kohle geben und lässt die Mischung langsam verglühen. Der aufsteigende Rauch trägt die Duftstoffe nach oben und verteilt sie im Raum. Beim Räuchern sind unsere Sinne auf verschiedene Weise angesprochen: Die Nase riecht, nimmt auf, und mit den Augen können wir den feinen Rauch verfolgen und beobachten, wie er in unendlichen, eleganten Spiralen nach oben schwebt und sich langsam auflöst. Dabei kann man wunderbar seinen Geist mitziehen lassen - dem Räucherwerk lauschen, wie man in China zu sagen pflegt. In vielen Ritualen ist das Räuchern ein wesentlicher Bestandteil. Eine Räucherung ändert, beeinflusst die Atmosphäre eines Raumes bzw. Ortes. Je nachdem, was man erreichen will, sucht man die Räucherung zu dieser Gelegenheit aus. Bezug einer neuen Wohnung (Reinigung), (Ein-)Weihung von Orten oder Gegenständen, Ende oder Beginn eines Lebens-Abschnittes (Transformation, Heilung, Trennung), Dankesbekundungen (Opfer), Einstimmung für ein Vorhaben (Meditation, Stimmungsaufhellung, Beruhigung) - um nur einige Beispiele zu nennen. tuula |
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