Traumarbeit Lucid dreaming - eine Einführung WARNUNG: Dieser Text besteht zum Teil aus meinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen. Ist jemand mit dem, was ich schreibe nicht einverstanden kann er mir gerne an die unten genannte Email Adresse schreiben. Ich akzeptiere jegliche Kritik Inhalt Was sind überhaupt Träume? Viele sagen, dass Träume nur Träume sind und man nichts damit anfangen kann, manche behaupten sogar sie träumen nicht einmal. Träume sind vergänglich. Egal was man macht, sie bleiben nur in Erinnerungen erhalten. Wie gut man sich aber an sie erinnert oder ob überhaupt, kommt auf den Einzelnen an. Jeder träumt anders. Farbig oder nur grau, mit allen fünf Sinnen oder nur mit ein paar davon. Es gibt einige Erklärungen darüber, wie Träume zustande kommen, ich werde nun einige aufzählen: Skeptiker sagen Träume sind nur zufällige Impulse im Gehirn die keine Aussage haben. Alles was im Gehirn vom Vortag oder den Vorwochen eingeordnet wird, wird im Traum verarbeitet. Psychologen meinen, dass Träume ein Ventil des Unterbewusstseins sind. Alles was man nicht ausleben konnte findet in den Träumen statt um dem Unterbewusstsein den Druck zu nehmen. Träume werden in Symbolen gesehen, die entziffert werden müssen um die wahre Bedeutung zu erhalten. Wissenschaftler sagen, Träume enstehen durch zufällig abgefeuerte Neutronen. Diese Erkenntnis Dr. Allen Hobson und Dr. Robert McCarley. Im Stammhirn sitzt eine art "Traumgenerator" der den vorderen Teil des Gehirns bombardiert. Dadurch, dass das Gehirn die Impulse verstehen will entsteht ein Traum Theologen meinen in Träumen kann man Nachrichten des Unterbewusstseins empfangen. Man kann träume als "ungeöffnete Briefe Gottes" betrachten. Durch die Analyse der Träume kann man somit einsicht in sich selbst finden. Ich sehe Träume als die Tür in die Anderswelt / den Astralen Raum. Er liegt parallel zur materiellen Welt und dessen Energien stellen unsere Emotionale Welt dar während die 'direkt' wahrnehmbare Welt das Logische Gegenstück ist. Der Astralkörper löst sich vom physischen Körper. Das macht Träume zu einem machtvollen Werkzeug, einem Multitool, um an sich und an anderem zu arbeiten. Und was ist jetzt lucid dreaming? Es gibt verschiedene Abstufungen der lucidity: Ist man lucid, kann man alles machen, da man die komplette Kontrolle über die Traumwelt hat. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann an andere Orte reisen. Prinzipiell ist lucidity ein Balancezustand zwischen Logik und Kreativität, Ratio und Emotio. Die kreative Gehirnhälfte ist meistens während der Traumphasen viel aktiver als die logische Hälfte. Man befindet sich im Fluss des Traumes. Wird man nun lucid wird die logische Gehirnhälfte aktiver und man befindet sich in der Balance zwischen Bewusst und Unbewusst, zwischen Wachzustand und Traum. Wird die logische Gehirnhälfte jedoch zu aktiv, wacht man allerdings auf und zerstört somit das Gleichgewicht wieder, man wacht auf. Es gibt einige, die seit jeher lucid dreams haben und nicht einmal wissen, dass es etwas besonderes ist. Bist du einer von diesen Leuten hast du Glück. Jetzt musst du es nur noch einsetzen lernen. Lucidity kann wie schon erwähnt als Werkzeug verwendet werden. Abgesehen davon, kann es auch riesigen Spaß machen Sachen schweben zu lassen, die Gestalt zu verändern, zu fliegen oder andere in ihren Träumen zu besuchen. Darüber hinaus ist es auch möglich auf der physischen ebene lucid zu sein, praktisch eine OOBE (out of body experience, ausserkörperliche Erfahrung) zu haben und die Umgebung zu erkunden, gegebenenfalls sogar präkognitiv zu träumen, also Teile der möglichen Zukunft zu sehen. Wichtige Anwendungsgebiete sind auch die verbesserung motorischer Fähigkeiten wie Auto oder Snowboard fahren, ohne wirklich einer Verletzungsgefahr ausgesetzt zu sein. Nicht nur weil die Bilder und Gefühle so klar sind sondern auch weil in der Traumphase ideale Bedingungen herrschen um neue neuronale Muster im Gehirn zu schaffen ohne sich wirklich zu bewegen. Ein weiteres gebiet ist die Bekämpfung von persönlichen Ängsten. Hast du zum Beispiel Angst vor Spinnen stellst du dir zuerst eine kleine Spinne ganz weit weg vor und lässt sie nach und nach immer größer werden während sie näher kommt. Ist das gefährlich? Die einzige Gefahr, die eventuell bestehen könnte ist, dass du ein schwaches Herz hast und an einer Herzattacke sterben könntest, wenn du in einem Traum mit dem Auto gegen einen Baum fährst oder dir das Bungee- Seil reißt. Die Gefahr ist jedoch auch bei normalen Träumen gegeben. Abgesehen davon ist es eines der sichersten Dinge die ich kenne. Es kann sogar zum heilen verwendet werden. Wie fange ich an? Das Allerwichtigste ist deswegen, dass man sich erst einmal an seine Träume erinnert. Sonst würde man sich ja garnicht an die lucid dreams erinnern. Wenn ihr der Typ seid, der sich nach dem Aufwachen an jedes kleine Detail erinnern kann könnt ihr diesen Teil überspringen. Sehr hilfreich für die Erinnerung ist es, ein Traumtagebuch zu führen. Man sollte aber nichts erzwingen, die Erinnerung soll natürlich und ohne Druck kommen. Am besten schreibt man sich die sachen gleich dem Aufwachen auf, da sind sie noch frisch.. und man vergisst im Laufe der zeit eher dinge als dass man sich an mehr erinnert. Man sollte allerdings der Erinnerung etwas Zeit lassen, da schnell aus ein paar Bruchstüken ein kompletter Traum werden kann. Statt Papier und Stift kann man auch ein Diktiergerät nehmen, wichtig ist aber, dass man den Traum beim dokumentieren noch nicht interpretiert. Dokumentiert nur was ihr geträumt habt. Danach ist immer noch Zeit, es zu interpretieren. Was mache ich, wenn ich lucid bin? Fortsetzung folgt... Guardian |
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