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Tarot |
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Allgemeines zum Tarot |
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Tarot-Deck |
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Legearten |
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Ritual zur Weihung der Karten |
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Allgemeines zum
Tarot |
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Der Gebrauch der Tarotkarten gehört zu
den interessantesten und beliebtesten okkulten Praktiken. Die meisten
Leute kennen diese Karten wohl als Vorläufer der normalen Spielkarten
und wissen, dass sie von den Zigeunern zu divinatorischen Zwecken
eingesetzt wurden.
Tarot ist aber auch eines der besten Intuitions- und Bewusstseins-
schulungsmittel, ein Pfad ins Unterbewusste. Auf den Karten findet
der Betrachter die archetypischen (Ur-typen, Ur-symbole) Symbole
des sogenannten menschlichen Kollektivbewusstseins, so etwas wie
eine einheitliche Bildersprache. Jede Karte kann man sich als einen
Eingang vorstellen, durch den man in seiner Vorstellung hindurchschreitet
und dann symbolische sowie mystische Visionen zu dem imaginierten
Baum des Lebens erhalten kann.
Eliphas Lévi, ein katholischer Priester, Grafiker und politischer
Satiriker hat mehr als alle anderen den modernen Okkultismus beeinflusst.
Er war fasziniert von der Kabbala und ihren zehn Bewusstseinsstufen.
Lévi machte die brillante Entdeckung, dass die 22 Tarotkarten
als symbolische Pfade zu diesen Bewusstseinsstufen führen und
ihnen auch symbolisch zugeordnet werden können. Beim Baum des
Lebens gibt es ebenfalls 22 Verbindungen zwischen den zehn Stufen
oder Sephiroth. Somit ist der Tarot eine wichtige Darstellung der
Bilder des mystischen Bewusstseins.
Lévis Arbeit wurde von Gérard Encausse (auch Papus
genannt) erweitert, der ebenfalls Kommentare zu der Verbindung zwischen
Tarot und der Kabbala und vor allem zu den 22 Buchstaben des hebräischen
Alphabets verfasste.
Selbst in unserem heutigen Sprachgebrauch, der Alltagssprache,
spricht man bei Schwierigkeiten, die jemand hat, von «schlechten
Karten», oder man arbeitet mit «verdeckten» Karten,
man lässt sich nicht in die Karten blicken…
Ich möchte an dieser Stelle Luisa Francia zitieren: «Tarot
kann uns helfen, die Welt und uns selbst anders, genauer zu sehen
und neue Visionen zu schaffen. Aus Bildern und Visionen entsteht
Realität. Tarot ist eine gute Möglichkeit, Visionen zu
wecken und ein neues Bild unserer alten Erde zu träumen.»
Kartenlegen und -deuten ist also ein Spiegel deiner Seele. Es kann
dir Erkenntnisse über dich liefern. Wichtig ist, behandle deine
Karten wie einen Freund und erarbeite dir den Zugang zu ihnen. Du
wirst bei deiner Arbeit mit den Karten nichts geschenkt bekommen.
Aber der Weg, den du einschlägst, wird sich lohnen. Zu Beginn
wirst du dich vielleicht noch stark an Interpretationen eines Vorbildes
halten, mit der Zeit wirst du aber eine eigene Art entwickeln die
Karten zu deuten, du wirst deinen eigenen Weg gehen.
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Tarot-Deck |
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Ein Tarot-Deck besteht aus 78 Karten, die sich
wie folgt aufteilen:
Die 22 Karten des grossen Arkanum, es enthält die Karten 0-21
beginnend mit dem Narren und endend mit der Karte das Universum.
Du kannst dich also, solltest du verschiedene Decks benutzen, die
ja ganz unterschiedliche Bilder haben können, im Zweifel an
den Zahlen orientieren. Egal welche Bilder auf der Karte sind, der
Zahlenwert 0 entspricht immer dem Narren.
Dann folgen die Hofkarten, dazu zählen die Ritter, die Prinzen,
die Prinzessinen und die Königinnen.
Die kleinen Arkanen umfassen dann die Werte As bis 10.
Die Scheiben (auch Münzen gennant) sind dem Element Erde zugeordnet
und zeigen die materielle, physische Realität.
Die Schwerter sind dem Element Luft zugeordnet, sie zeigen die
mentale, gedankliche Ebene. Sie zeigen die geistigen Kräfte
mit denen Du dein Leben gestaltest.
Die Kelche sind dem Element Wasser zugeordnet, sie zeigen den weiblichen
Aspekt der Sexualität, deine innere emotionale Realität
und deine Gefühlswelt.
Die Stäbe sind dem Element Feuer zugegordnet. Sie zeigen den
männlichen Aspekt der Sexualität, Tatkraft und Dynamik,
sowie Wahrnehmung und Intuition.
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Legearten |
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Das keltische Kreuz |
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Das kleine Kreuz |
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Der Spiegel der Seele |
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Das keltische Kreuz
Das keltische Kreuz hilft, wenn man Überblick über eine
Situation haben möchte.
Wähle als erstes für den Fragenden einen Signifikator
(S), indem der Fragende die Karten (grosse Arkanen) gut mischt und
eine Karte zieht. Entspricht die Karte nicht der entsprechenden
«Stimmung», kann man dies 3 mal wiederholen. Hat man
dann noch nicht den passenden Signifikator gefunden, ist es nicht
der rechte Zeitpunkt um die Karten zu legen und man sollte es später
noch einmal probieren.
Man kann das keltische Kreuz nur mit den grossen Arkanen legen,
oder aber auch mit allen 78 Karten.
1. An dieser Karte erkennt man, was den Fragenden im Moment bewegt.
Was ihm wichtig ist.
2. Diese Karte deutet auf die Hintergrundaspekte hin, welche aber
nicht negativ sein müssen.
3. Dies sind die geistigen Vorstellungen des Fragenden. Es muß
aber nicht heißen, daß diese auch erfüllt werden.
4. Dies sind die Grundlagen die die Ausgangsbasis bestimmen.
5. Hier liegen die Dinge die in der Vergangenheit passiert sind
und jetzt noch ihre Auswirkungen haben.
6. Dies sind die Einflüsse, die in nächster Zukunft ihre
Einflüsse bemerkbar machen werden.
7. Hier wird alles noch einmal Zusammengefaßt.
8. Diese Karte stellt das Umfeld dar, in welchem der Fragende lebt.
9. Dies sind die negativen und positiven Einstellungen des Fragenden
zu dem Problem.
10. Dies ist das Zukunftsergebnis, welches eintreten kann unter
bestmöglichen Bedingungen.

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Das kleine Kreuz
Das kleine Kreuz hilft bei der Beantwortung einer Frage.
Im allgemeinen legt man das kleine Kreuz nur mit den großen
Arkanen.
1. Ist sowohl die Bejahung, als auch der positive Aspekt.
2. Ist sowohl die Verneinung, als auch der negative Aspekt.
3. Ist der Wiederspruch.
4. Ist die Synthese.

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Der Spiegel der Seele
Der Fragende wählt sich ganz bewusst eine Karte aus, welche seine
Gefühle darstellen. Nun mischt er die übriggebliebenen Karten
und wählt mit der linken Hand verdeckt eine weitere Karte aus.
Diese zweite Karte ist die Antwort des Unterbewussten auf das Bewusstsein.
Beide Karten zusammen vermitteln den Spiegel der Seele.
Der Fragende sollte die Karten den ganzen Tag im Blickfeld haben,
sich seiner Gefühle dazu bewusst werden und sie aufschreiben.
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Ritual zur Weihung
der Karten |
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Lege eine zu diesem Zwecke hergestellte Decke
aus Seide zurecht, die du mit Deinen Zeichen bemalt hast.
Lege Dir ein seidenes Tuch bereit, in das du die Karten einschlagen
kannst.
Mache eine Räucherung aus 3 Teilen Weihrauch, einem Teil Myhrre
und einem Teil Sandelholz, füge zwei Tropfen Galbanharz hinzu.
Nehme 3 Rosen in den Farben weiß, blau und rot und bilde ein
Dreieck mit der Spitze nach oben
Anrufung:
Ich n.n. (für n.n. deinen Namen einsetzen)
rufe euch, die ihr vor mir gewandelt seid und erbitte drei Dinge.
Helft mir diese Karten zu achten und sie nicht für meine Zwecke
zu missbrauchen.
Helft mir die Geduld zu bewahren wenn ich sie nicht sofort verstehe.
Helft mir mein Selbst zu erkennen.
Gedenke eine Minute deines Schutzgeistes.
Und dann schlage die Karten in das Seidentuch ein,
hole sie nur dort raus, wenn du damit arbeiten willst.
(Marduk)
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